Schere, Stein, Paper

Die Zeit vergeht viel zu schnell, Ostern liegt schon wieder eine Woche in der Vergangenheit und ich habe mich schon seit ein paar Wochen nicht mehr hier blicken lassen. Um ehrlich zu sein, ist auch nicht viel passiert. Ich bin zwischen meinem Schreibtisch und dem Balkon hin und her gewandert und habe an meinem ersten (eigenen) Paper gearbeitet, das bis zum Ende des Jahres veröffentlicht wird. „Zur (Un-)Berechenbarkeit der Künste. Wie algorithmische Strukturen die Bedingungen für Ästhetik und ästhetische Bildung verändern“ heißt es. Dabei geht es um den Einsatz von KI in der künstlerischen Praxis und einerseits um die Frage, inwiefern KI vorherrschende Ästhetikverständnisse zur Disposition stellt und andererseits darum, welche Implikationen sich daraus für eine Ästhetische Bildung ergeben. Eingereicht habe ich es diese Woche, ich bin schon super aufgeregt und freue mich über die Rückmeldungen zu meiner Einreichung 😇

Ganz nebenbei habe ich einen neuen Lieblingsdrink entdeckt. Ich bin jetzt von Mate auf diesen unglaublich leckeren Eistee mit Matcha umgestiegen (leider keine bezahlte Werbung). Nächstes Wochenende kommt meine Mutter bei mir vorbei und ich freue mich schon riesig, auch wenn wir durch die Infektionsschutzmaßnahmen nicht viel unternehmen können! Wir führen sozusagen einen Modellbesuch durch und schauen uns an, was wir uns anschauen könn(t)en, wenn sie das nächste Mal zu Besuch ist 😄

Bis dahin arbeite ich an meinem nächsten Paper, das ich gemeinsam mit meinem Doktorvater schreibe. Hier geht es um „Programmierten Protest“ bzw. um die Frage danach, inwiefern sich durch (neue) infrastrukturelle Bedingungen neue Formen des Protests herausbilden. Sooo, aber damit es da auch weiter geht, setze ich hier mal einen Punkt. Punkt.